Freitag, 27. Januar 2012

Er fing mich auf. Dann zerstörte er mich

Wie wahr, wie wahr.. Anfang 2010 bin ich am Ende meiner Grenzen. An den Grenzen meiner Depressionen und ich beschließe die Schule zu wechseln, um endlich weg von den ganzen Leuten zu kommen, endlich ein bisschen unabhängiger von meinen Eltern werde. Um nur irgendwas zu tun, was wenigstens ein bisschen mir helfen könnte. Was auch geklappt hat. Meine Eltern haben mich nicht mehr so unter Druck gesetzt, wie die Jahre zu vor, ich hatte bessere Noten in der Schule und dann waren da die neuen Freunde. Endlich neue Leute kennen gelernt. Und auch ihn. Er war der Strahlemann, er stach aus den anderen hervor. Er war einfach die gute Laune in Person. Ihn nur einmal zu sehen, hob meine Stimmung. Meine Schwester sagte mal Diese Schule hat dir dein Lächeln wieder gegeben. Ich meine nicht, dass die Depressionen weg waren, aber sie waren nicht mehr so im Vordergrund. Ich war einfach glücklich. Und dann der krönende Höhepunkt Anfang der Sommerferien 2011: Er küsste mich und gab mir die Zuneigung, nach der ich mich so gesehnt habe. Er gab mir für diese paar Stunden Liebe. Es war die wahrscheinlich schönsten Stunden meines Lebens. Alles war perfekt. 
Doch wie es anders nicht hätte kommen können, zerstörte er alles am nächsten Tag mit einem Satz Ich glaube, das klappt nicht mit uns. Ich wollte die ganze Zeit mit ihm reden, doch irgendwann kamen keine Antworten mehr. Ich verfiel wieder in Depressionen und verbrachte die meiste Zeit der Sommerferien mitrumheulen. Nach ein paar Monaten habe ich gedacht, ich würde damit schon klar kommen. Ich werde ihn schon irgendwie vergessen können. Doch es geht nicht. Ich hab gedacht ab diesem Jahr auf der Realschule wird alles gut werden und bleiben, doch ich hab mich getäuscht, wie so oft. Ich bin am Ende.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen