Lachend laufe ich Hand in Hand mit ihm zum Auto. Es ist dunkel und nur die Straßenlaternen erhellen unsere glücklichen Gesichter. Ich bin immer noch total aufgedreht und kann nicht aufhören zu kichern. "Und du willst mir sagen, dass du Depressionen hattest?", witzelt er. Augenblicklich verstumme ich, das Lachen wird zu einem ernsten Blick. Dass du das in Frage stellst, denke ich mir nur. Tränen schießen mir in die Augen und ich setze zum Gehen an. Er packt mich am Handgelenk. "He, bitte. Tut mir leid." Er zieht mich zu sich rüber und nimmt mich in den Arm. Ich hab gar keine Worte für meine Schockiertheit über seine Aussage. Nur Tränen. Nur Tränen über die Vergangenheit. Über all die Jahre Schmerz. Über schlaflose Nächte. Über Verzweiflung und dem Zwiespalt zwischen Fallen ins Nichts und Weiterleben. "Tut mir Leid. Ehrlich. Das hätte ich nicht sagen sollen. So meinte ich das nicht...". Ich drücke ihn leicht von mir und schaue ihn an. "Wirklich, es tut mir leid." - "Glaub ich dir.." - "Okay", und drückt mich wieder fest an sich.
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